Wurzelspitzenresektion

Eine Wurzelspitzenresektion (Abkürzung: WSR) kann aus unterschiedlichen Gründen erforderlich werden. Die Wurzelspitze weist häufig viele Seitenkanäle auf, die durch eine „normale“ Wurzelbehandlung oft nur schwer zu behandeln sind. Bakterien, die in diesen Seitenkanälen verbleiben, sind dann der Grund für das Versagen der Wurzelbehandlung. So kann sich bei einem wurzelbehandelten Zahn eine Zyste bilden, die auch durch eine neuerliche Wurzelbehandlung (sogenannte Revision) beim Spezialisten (Endodontologen) nicht immer zum Verschwinden gebracht werden kann. In diesem Fall wird die Zyste gemeinsam mit der Spitze der Zahnwurzel operativ entfernt.

Planung und Behandlung

Zur genauen OP-Planung ist in vielen Fällen ein 3-D Röntgen erforderlich, das direkt bei uns in der Praxis angefertigt werden kann.

Der genaue Ablauf der Operation wird im Rahmen eines ausführlichen Aufklärungsgespräches detailliert mit Ihnen besprochen. Für eine Wurzelspitzenresektion ist in der Regel eine lokale Betäubung völlig ausreichend. Bei Angstpatienten hilft meist schon eine medikamentöse Sedierung, die von Patienten oft als „K.O.-Tablette“ oder „Wurschtigkeitstablette“ bezeichnet wird. In seltenen Fällen ist eine Behandlung in Vollnarkose erforderlich. Da wir sehr viel Erfahrung mit Angstpatienten haben, sind Sie bei uns in den besten Händen, egal ob die Operation in Lokalanästhesie, mit Sedierung oder in Vollnarkose durchgeführt werden soll.